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Wasser





Das Hufe einen ausgeprägten Wasserhaushalt haben und der Feuchtigkeitsgehalt sich in einem Gleichgewicht zu seiner Umgebung befindet ist unbestreitbar.

Elastizität, Abrieb, Härte und Festigkeit werden neben weiteren Faktoren durch diesen Feuchtigkeitsgehalt bestimmt. Bei trockenem Klima/Untergrund geben die Hufe Feuchtigkeit ab. Unter natürlichen Lebensbedingungen wird der Wasserverlust in regelmäßigen Abständen z.B. beim Trinken, durch Morgen-/Abendtau etc. wieder ausgeglichen.

 

Unter den heutigen Haltungsbedingungen, besteht die Gefahr eines Ungleichgewichtes in Richtung Austrocknung. Das bedeutet:

- zellmikrospkopisch gesehen wird die Menge der Wassermoleküle in den Hornzellen immer weniger

- die einzelnen Hornstukturen trocknen immer mehr zusammen,werden enger, krümmen sich

- die Elastizität nimmt ab, das Horn wird spröde.

- Hufprobleme können die Folge sein: lose Wand, Einschränkung des Hufmechanismus, Zwanghuf, etc. .




Um den schädlichen Effekten des Austrocknens zu begegnen, ist es notwendig, den Wasserhaushalt im Hufhorn auszugleichen. Besonders bei der Heilbehandlung ist die Elastizität des Hufes wichtig.

 

Die einfachste Art der Wässerung wäre beim Ausreiten/Spazierengehen der Gang in einem Bach (sofern möglich). Der Methoden zur Wässerung gibt es allerdings viele, hier kommt es auf den Einfallsreichtum des Pferdebesitzers an.


   
 
Letzte Änderung: 24.03.2009 © 2004 VdHp e.V.