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Hufkrankheiten



Quelle: Statistische Auswertung der
Vereinigte Tierversicherungsgesellschaft, VTV
Untersuchungszeitraum: 19993-1995

 

Die Fähigkeit des Pferdes, sich kraftvoll, anmutig und ausdauernd zu bewegen, wird von uns Menschen hoch geschätzt.

Leider zeigen Statistiken, dass die Ausfallursachen z.B. von Sportpferden in Deutschland hauptsächlich Probleme der Bewegungsorgane betreffen.

 

Lahmheitsprobleme werden weltweit von den verschiedensten Fachrichtungen beschrieben und behandelt (z.B. Tiermedizin: T.S. Stashak u.a., Physiotherapie: J.M.Denoix u.a., Osteopathie: B. Schulte-Wien u.a., APM: W. Penzel, D. Mahlstedt u.a.).

Nach einer Schätzung z. B. der World Farrier Association haben Gliedmaßenprobleme (von kaum sichtbare Ungleichmäßigkeiten im Gang bis starke Lahmheiten) einen Anteil von 90% der Gesundheitsprobleme von Pferden (in einem Artikel von Frank Lessiter mit dem bezeichnenden Titel: "Most of your income comes from shoeing lame, but still used, horses" im "American Farriers Journal", Vol. 26, Nov. 2000).

 

Viele Probleme des Bewegungsapparates haben zweifelsohne ihre Ursache oder Mitursache fast immer am Huf, als ein von außen unscheinbares, aber komplexes Organ. Es gibt somit immer einen Zusammenhang und eine Wechselwirkung zwischen der Basis der Gliedmaße und den weiteren oben liegenden Strukturen (Bein, Schulter, Rücken, gesamter Körper).


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Letzte Änderung: 30.03.2010 © 2004 VdHp e.V.