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Strahlfäule

 

Strahlprobleme stellen sich in der Regel als "Strahlfäule" dar. In den wenigsten Fällen (erst ab einem fortgeschrittenem Stadium) handelt es sich um tatsächliche "Fäule", sondern vielmehr um Strahlverkümmerung bzw. einen zu schnellen Abbau wegen schlechter Hornqualität.

 

Die Gründe hierfür sind in Störungen der Blutzirkulation im Ballen-Eckstrebenbereich, d.h. bei der Zwanghufsituation zu suchen.

 

Die schlechte Hornqualität aufgrund des mangelhaften Blutdurchflußes führt dazu, dass das Horn schneller austrocknet und durch Mikroben zerstört wird. Die hohe Ammoinakkonzentration tut ein Übriges. So wird das Strahlhorn leicht rissig (bis in die sensible Lederhaut), weniger elastisch ( auch durch austrocknende und desinfizierende Mittel) - Wundsekret kann austreten. Somit ein ideales Milieu für Fäulnisbakterien.

Verstärkt wid der alkalische Nährboden durch den Ausfall von Drüsen im Strahl, die einen sauren pH-Wert bilden.

 

Eine erfolgversprechende Behandlung muss die eigentlichen Ursachen beseitigen: die Zwangsituation (enge Hufkapsel) und die ungesunden Lebensumstände.


 
 
Letzte Änderung: 30.10.2011 © 2004 - 2011 VdHp e.V.